Vitamin C

Vitamin C: Der Alleskönner für Immunsystem, Haut und mehr

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist ein wasserlösliches Vitamin, das der Körper nicht selbst produzieren kann. Es spielt eine entscheidende Rolle für das Immunsystem, die Kollagenproduktion und den Schutz vor oxidativem Stress.

Was ist Vitamin C?

Vitamin C gehört zur Gruppe der Antioxidantien und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Chemisch gesehen ist Ascorbinsäure eine Hexuronsäure mit der Summenformel C₆H₈O₆. Alle Verbindungen, die die gleiche biologische Wirkung wie L-Ascorbinsäure haben, zählen ebenfalls zu Vitamin C.

Aufgaben und Funktionen von Vitamin C

Vitamin C ist an vielen essenziellen Prozessen beteiligt, darunter:

  • Stärkung des Immunsystems: Unterstützt die Funktion von Immunzellen und fördert die Antikörperproduktion.
  • Antioxidative Wirkung: Schützt die Zellen vor freien Radikalen und reduziert oxidativen Stress.
  • Kollagenproduktion: Wichtig für Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Blutgefäße.
  • Eisenaufnahme: Fördert die Resorption von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln und beugt Eisenmangel vor.
  • Wundheilung: Unterstützt die Bildung neuer Gewebe.
  • Hormonproduktion: Beteiligt an der Synthese von Hormonen wie Adrenalin und Noradrenalin.
  • L-Carnitin-Produktion: Unterstützt zusammen mit Niacin und Vitamin B6 die Fettsäureverbrennung in den Muskeln.
  • Cortisolregulation: Kann helfen, den Stresshormonspiegel zu senken.

Potenzielle Gesundheitsvorzüge (basierend auf Studien)

  • Vorbeugung chronischer Krankheiten: Kann das Risiko für Herzkrankheiten, Krebs und Arthritis senken.
  • Senkung des Blutdrucks: Könnte eine leicht blutdrucksenkende Wirkung haben.
  • Herzgesundheit: Trägt zur Senkung von Cholesterin- und Triglyceridwerten bei.
  • Erkältungsschutz: Verkürzt möglicherweise die Erkältungsdauer bei regelmäßiger Einnahme.
  • Hautgesundheit: Fördert die Elastizität der Haut und schützt vor frühzeitiger Hautalterung.
  • Schutz der Gehirnfunktion: Könnte das Risiko für Demenz verringern.

Vitamin C in Lebensmitteln

Gute Vitamin-C-Quellen sind:

  • Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Grapefruits)
  • Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren)
  • Kiwi
  • Paprika
  • Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl
  • Sanddornbeere, Acerolakirsche, Camu-Camu, Hagebutte

Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

Ein Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen. Symptome sind:

  • Müdigkeit und Schwäche
  • Zahnfleischbluten und lockere Zähne
  • Hautprobleme
  • Schlechte Wundheilung
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Überdosierung (Hypervitaminose)

Da Vitamin C wasserlöslich ist, wird ein Überschuss meist über die Nieren ausgeschieden. Sehr hohe Dosen können jedoch zu Durchfall, Übelkeit und Nierensteinen führen.

Vitamin C ist ein essenzieller Nährstoff mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Eine vitaminreiche Ernährung ist der beste Weg, um den täglichen Bedarf zu decken und das Wohlbefinden zu fördern.

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